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Vierkämpfer trainieren Laufen und Schwimmen mit Robert Heissmann

von Gabriele Knisel-Eberhard (Kommentare: 0)

Pünktlich zum Ferienauftakt hatte der Württembergische Pferdesportverband (WPSV) die Vierkämpfer zum Training der Disziplinen Laufen und Schwimmen mit Robert Heissmann (Biberach) nach Biberach eingeladen. Acht Aktive nahmen am Training teil. Robert Heissmann, der eine 50 % Stelle im Fach Mediendesign an der Hochschule Weingarten-Ravensburg hat, unterrichtet dort Grundlagen der Gestaltung, Typografie, Editorial Design, Brand & Corporate Design. Als Trainer für Triathlon und Schwimmen trainiert er Leistungssportler in der Vorbereitung auf Wettkämpfe und begleitet sie auch. Zum Vierkampf kam er durch privates Training einzelner Vierkämpfer im Schwimmen.

Nach dem warm up mit dehnen und theoretischen Hinweisen zu Muskulatur, Training und Gesunderhaltung wurde zum Auftakt der Trainingseinheit gelaufen, der Trainer immer voraus. Motivierend feuerte die einzelnen Vierkämpfer an ihr Bestes zu geben und wer einen kleinen Durchhänger hatte fand durch seine Motivation schnell wieder den Anschluss an die Gruppe. Viel Wert legt Robert Heissmann auf ein technikorientiertes und gesundheitserhaltendes Trainingskonzept nach aktuellen und neusten Methoden und Trainingsplänen und sportartgerechte Ernährung. Besonderes Augenmerk legte er auf gezielte Übungen zur Stabilisierung und Stärkung der Rumpfmuskulatur, Core genannt.

Im Anschluss an das Lauf- und Athletiktraining ging es ins Biberacher Freibad. Mit locker einschwimmen, je nach Leistungsstand sind damit sechs oder acht Bahnen gemeint, begann das Training im Wasser. Im Vierkampf wird immer noch mit Bademütze und Schwimmbrille geschwommen, um die Haare aus dem Gesicht zu halten und „pfeilschnell“ im Wasser zu sein. Schnell erkannte Heissmann die zu verbessernden Schwächen der einzelnen Vierkämpfer. Wichtig ist die Körperspannung und die Wasserlinie zu halten. Ausdauer im Schwimmen muss ebenso trainiert werden wie im Laufen, daran führt zur Wettkampfvorbereitung kein Weg vorbei. Für die Schnelligkeit im Wasser ist es notwendig, dass die Fingerspitzen voraus eintauchen und die Handflächen nicht nach oben gestellt werden. Das bremst.

Zur Verbesserung des Kraulstils wurde mit Flossen geschwommen und die Technik von Beinschlag und Armen korrigiert und verbessert. „Die Arme dürfen etwa zehn cm ins Wasser eintauchen und der Kopf muss unter Wasser sein“ so Robert Heissmann. Am Ende war der Trainer mit den Leistungen seiner Schützlinge zufrieden. Nach einer Trainingseinheit auf Zeit mussten zum „cool down“ noch vier Bahnen locker ausgeschwommen werden.  Zur Verbesserung der Leistungen im Laufen und Schwimmen ist geplant, dass diese beiden Disziplinen in regelmäßigem Rhythmus ganzjährig stattfinden und nicht nur im Winterhalbjahr zur Vorbereitung auf die Sichtung zum Deutschlandpreis.

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