Neue Trainingsimpulse für die Vierkämpfer beim Athletiktraining in Herbertingen und Schwimmtraining in Riedlingen
von Gabriele Knisel-Eberhard (Kommentare: 0)
Zum Abschluss der Trainingslehrgänge für die Vierkämpfer war es Josef Heinzelmann, zuständig für den Vierkampf in Württemberg, gelungen ein besonderes „Schmankerl“ für das Athletik- und Schwimmtraining zu organisieren. Carina Buck, aktive Reiterin im Verein Herbertingen und dort für das sportliche Training der Voltigierer zuständig, hatte beim Lehrgang am 24. Januar in Herbertingen das Athletiktraining geleitet. Die Sporttherapeutin arbeitet im Hauptberuf als Betreuerin in einer Physiopraxis in Ravensburg und kümmert sich dort um das Ausgleichstraining von Eishockey Spielern und Fußballern.
Sie gab den Aktiven einen zusätzlichen Input zum bisherigen Training. Beim Lauftraining legte sie Wert auf eine solide Basis und eine Grundlagenausdauer. Sie erklärte, wie die Vierkämpfer den besten Atemrhythmus finden können. „Ihr müsst drei Schritte einatmen und vier Schritte ausatmen“ erklärte sie. Der Mensch atmet tendenziell zu flach aus. Für ein effizientes und optimales Atmen sind Atemübungen wichtig. Beim normalen Laufen sollte nur durch die Nase geatmet werden, beim Sprint kann auch durch den Mund geatmet werden. Die Grundlage dafür muss beim normalen Laufen gelegt werden. Viel Wert legte sie auf Übungen zur Rumpf- und Beinstabilisation und der Beweglichkeit. Nach einem ausgiebigen Zirkeltraining in der Reithalle ging es für diese Übungen in den Gymnastikraum der Voltigierer des RV Herbertingen, den der Verein für das Training zur Verfügung gestellt hatte.
Nach der Mittagspause ging es in Hallenbad im benachbarten Riedlingen. Das Schwimmtraining hatte erstmalig Niklas Wiedergrün übernommen. Er ist aktiver Wettkampfschwimmer und DLRG-Trainer und brachte die Aktiven beim zweistündigen Training an ihre Leistungsgrenzen. Zum Einschwimmen wurden 150 m Kraul geschwommen und anschließend 50 m Brustschwimmen. Dabei machte sich der Trainer ein Bild vom aktuellen Stand der Aktiven. Dann ging es mit dem richtigen Training los. Defizite beim Kraul wurden aufgearbeitet. Übungen für eine schöne Wasserlage mit dem Brett und Flossen geübt. „Ihr müsst den Beinschlag nur aus der Hüfte ziehen und dabei die Knie strecken“ forderte Niklas Wiedergrün. Übungen zur Verbesserung der Körperspannung, die im Wasser zwingend notwendig ist, wurden geübt. „Dazu müsst ihr den Bauch anspannen“ erklärte er. Die Übungen wurden von Runde zu Runde schwieriger. Niklas Wiedergrün machte jede Übung anschaulich im Wasser vor, so konnten die Aktiven der Erklärung gut folgen. Zum Abschluss wurde noch vom Startblock der Start mit dem Kopfsprung geübt, für die Aktiven eine der einfacheren Übungen. Zum cool down „durften“ dann nochmals zwei Bahnen in beliebigem Stil geschwommen werden. Eines war allen Aktiven, noch bevor sie aus dem Wasser kamen, klar, dass am kommenden Tag auf alle eine gehörige Portion Muskelkater wartet. So intensiv war bisher noch kein Schwimmtraining.