Jugendwarttagung des Württembergischen Pferdesportverbandes (WPSV) in Göppingen
von Gabriele Knisel-Eberhard (Kommentare: 0)
Mit 50 Personen, darunter vier männliche Vertreter der Jugend, war die diesjährige Jugendwarttagung des Württembergischen Pferdesportverbandes (WPSV) in Göppingen schwächer besucht als in der Vergangenheit. Petra Rometsch, Jugendwartin des WPSV seit 2006, haderte damit ein wenig. Bei den Tagungen in der Vergangenheit war man bereits knapp an die 100 Personen Grenze gekommen.
In ihrem Rückblick ging Petra Rometsch auf das abgelaufene Jahr 2025 ein, mit viel Engagement nahm sie an Verbandssitzungen und überfachlichen Sitzungen des Sportbundes teil. Neu ist das Mentoring Projekt, das Frauen dazu befähigen soll im Verein oder Verband Fuß zu fassen. Diese Frauen werden von Petra Rometsch begleitet. Erschreckend ist für die Verbandsjugendwartin, das fehlende Engagement für das Ehrenamt und die mangelnde Bereitschaft ein Ehrenamt zu übernehmen. In ihrem Ausblick ging Petra Rometsch auf das laufende Jahr ein. Der Verband beteiligt sich erstmalig am Marbacher Kindertag am 1. Juni mit einem Informationsstand und Bastelecke.
Larissa Freude aus Iggingen, seit einem Jahr Jugendsprecherin des Verbandes, berichtete über ihre Aktivitäten. Sie unterstützte das Württembergische Pferdefestival in Blaubeuren und das Finale des Landesjugendcups in Pforzheim. Julia Lämmle, Stellvertreterin von Petra Rometsch, kann dieser Aufgabe aus beruflichen und familiären Gründen zukünftig nicht mehr nachkommen. Petra Rometsch schilderte das Aufgabengebiet, Julia Schrade Jugendwartin aus Langenau, aktive Reiterin seit ihrer Kindheit und Turnierfahrerin, bekundete Interesse. Sie wird zunächst in diese Aufgabe „reinschnuppern“.
Zwei Hochkaräterinnen, Franziska Ritter Rechtsanwältin und Springreiterin bis zur schweren Klasse aus Meißenheim und Jana Lang, 22-jährige Dressurreiterin und Siegerin des IWEST Cup Finales in Stuttgart ist Absolventin des Master-Studiengangs Medien- und Kommunikationsmanagement. Beide gaben einen Einblick in social Media und Recht im Pferdesport. social Media gehört zum Pferdesport, ist aber gleichzeitig auch Fluch und Segen. Nützlich bei der Kontaktpflege und Akquise von Sponsoren, kann aber auch negative Aspekte haben. Klar machten die Beiden den Jugendvertretern das Pferdewohl immer im Auge zu behalten und sich darüber im Klaren zu sein, wie man sich und den Pferdesport darstellt. Franziska Ritter stellte die rechtliche Seite dar. Urheberrechtsverletzungen und Verletzung des Persönlichkeitsrechts bei der Veröffentlichung von Bild- und Filmmaterial sind häufig an der Tagesordnung. Ratschlag der Beiden war nur Positives aus dem Pferdesport zu posten und Videos, Reels und Beiträge vor der Veröffentlichung mit den Eltern oder dem Trainer abzustimmen.