43. Sichtung des Württembergischen Pferdesportverbandes (WPSV) in Schwendi
von Gabriele Knisel-Eberhard (Kommentare: 0)
Zum Saisonauftakt in Schwendi, der Sichtung des Württembergischen Pferdesportverbandes (WPSV) und 1. Qualifikation zum diesjährigen Landesjugendcup, kamen die Aktiven zahlreich. Den Auftakt machten die Dressurreiter am 7. März.
Aktive, die bisher auf Ponys am Start waren, hatten zu Saisonbeginn den ersten Start auf dem Großpferd bei der Sichtung.
Regionaltrainer Holger Schulze (Albershausen) und die württembergischen Disziplinbeauftragte für den Ponysport, Linda Rittmann (Künzelsau) überzeugten sich vom aktuellen Leistungsstand der Aktiven und ihrer vierbeinigen Sportpartner.
Den Auftakt des Dressurtages machte eine Dressurreiterprüfung Klasse A für Großpferde der U 15 Aktiven. Erstmalig bei der Sichtung dabei und den Sieg gleich für sich verbucht, dies gelang Emilia Carlotta Braunbeck vom RFV Bottwartal auf Federleicht. Sie erhielt ein glattes „Gut“, eine 8,0, für ihren Ritt und sicherte sich damit die goldene Schleife. Bei den Ponys ging der Sieg an Mia-Elisa Emsberger (RV Moosbeuren) auf Greylight’s Ebony.
In der Dressurprüfung Klasse L wurde erstmals die FEI-Mannschaftsaufgabe für Children geritten. Da dies eine internationale Aufgabe ist, muss sie auswendig geritten werden. Die Richter sitzen Mitte der kurzen Seite beim Buchstaben C und Mitte der langen Seite beim Buchstaben B. Das Richtverfahren ist „gemischtes“ Richtverfahren, der Richter bei C richtet die Lektionen, der Richter bei B die Qualität. Matilda Buchbach vom RFV Öhringen ging bei der WPSV-Sichtung erstmalig auf dem Großpferd an den Start. Sie sicherte sich mit der Endnote 73,575 % gleich den Sieg auf dem Pferd Feine Maus. Bei den Ponys sicherte sich Sophia Bäuerle (RC Badhof-Bad Boll) mit 72,125 % auf Cromwell sie Siegerschleife und Decke des Württembergischen Pferdesportverbandes. Im vergangenen Jahr siegte sie in der A-Dressur.
Höhepunkt des Dressurtages war die L**-Dressur auf Kandare auf dem „großen“ Viereck. Diese Prüfung ist gleichzeitig Sichtung für die Aufnahme in den Regionalkader. 63 % und eine Platzierung sind die Vorgaben des Verbandes. In dieser L-Dressur, geritten wurde die L 12, die schwerste Aufgabe in der Klasse L, gingen vier Aktive an den Start. Anna-Maria Locher (RSG Birkeschbach-Ittenhausen) präsentierte ihr Großpferd Biennale überzeugend und sicherte sich damit den Sieg mit 65,505 %. Sie war bisher im Ponysattel erfolgreich unterwegs und hat dem Umstieg auf das Großpferd erfolgreich geschafft.